Pyrrolizidinalkaloide
GALAB bietet die Analyse von 43 Pyrrolizidinalkaloiden an
Hintergrund:
Pyrrolizidinalkaloide (PA) werden von Pflanzen als natürlicher Schutz gegen Fressfeinde produziert. Insbesondere 1,2-ungesättigte PA haben ein hohes toxisches Potential. Daher sind diese schädlichen Verbindungen in Lebensmitteln und Futtermitteln unerwünscht. PA, von denen etwa 660 Einzelsubstanzen bekannt sind, sind nach heutigem Kenntnisstand bei über 350 Pflanzenarten nachweislich vorhanden und werden in weiteren 6.000 Pflanzenarten vermutet. Eine Kontamination von pflanzlichen Lebensmitteln kann durch PA produzierende Wildkräuter während der Ernte erfolgen. Bei verschiedenen (Kräuter-) Tees ist die Kontamination mit PA ein bekanntes Problem, ebenso wie bei pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln und Tierfutter. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zeigte auch in getrockneten und gefrorenen Gewürzen und Kräutern übermäßige PA-Werte. Sogar Honig kann durch Pollen kontaminiert sein, die von PA-haltigen Wildpflanzen stammen. Die EU legt in der Verordnung (EU) 2023/915 PA-Höchstgehalte für Tee, Nahrungsergänzungsmittel auf Kräuter- und Pollenbasis, Pollen und Pollenprodukte sowie für Kräuter und Gewürze fest.
GALAB – Umfassender Service aus einer Hand
GALAB überprüft den Gehalt an 1,2-ungesättigtem PA durch Flüssigkeitsextraktion mit SPE-Reinigung und Messung unter Verwendung von LC-MS / MS. Diese Methode umfasst derzeit 43 Analyten und erweitert damit das Spektrum der vom BfR empfohlenen 21 Substanzen. GALAB bietet die Analyse von 1,2-ungesättigtem PA in verschiedenen Lebensmitteln aus Kräutern und Gewürzen, Tee, Honig, Mehl und Nahrungsergänzungsmitteln an. Dies schließt auch die Produktionskette für Babynahrung ein, beispielsweise Produkte, die Spinat enthalten. Die Bestimmungsgrenze liegt bei 1 μg / kg für feste Lebensmittel (z. B. Kräuter, Tee, Honig, Mehl) und 0,1 μg / kg für flüssige Lebensmittel (z. B. trinkfertige Tees). Eine angemessene und repräsentative Probenahme ist unbedingt erforderlich, da Wildkräuter als PA-Quelle ungleich verteilt sind. Es gibt keine gesetzlichen Anforderungen für die Probenahme. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das BfR empfehlen daher, die Kriterien des Probenahmeverfahrens für die offizielle Kontrolle des Mykotoxingehalts anzuwenden (Verordnung (EG) Nr. 401/2006). Mit diesen umfassenden Dienstleistungen ermöglicht GALAB allen Beteiligten in der Lebensmittelkette eine vollständige Analyse sowie kontinuierliche Unterstützung aus einer Hand.
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