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DFA und TFA

DFA und TFA

Was sind DFA und TFA?

Difluoressigsäure (DFA) und Trifluoressigsäure (TFA) sind kurzkettige fluorierte organische Säuren, die vor allem als Abbauprodukte anderer fluorierter Verbindungen relevant sind. TFA zählt zu den ultrakurzkettigen PFAS und zeichnet sich durch eine sehr hohe Stabilität und Mobilität in der Umwelt aus. Dadurch kann die Substanz über lange Zeiträume in Wasser, Böden und anderen Umweltkompartimenten verbleiben.

Die Eintragswege sind vielfältig. TFA kann unter anderem beim Abbau bestimmter fluorierter Pflanzenschutzmittel, Kälte- und Treibmittel sowie weiterer fluorierter Industriechemikalien entstehen. Auch PFAS aus industriellen Anwendungen und Verbraucherprodukten können grundsätzlich zu Umweltbelastungen beitragen. DFA ist dagegen unter anderem als Metabolit des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Flupyradifurone von Bedeutung.

DFA/TFA-Analytik auf einen Blick

Analytische Leistungen:

• Quantitative Bestimmung von Difluoressigsäure (DFA) und Trifluoressigsäure (TFA)
• Methode in Anlehnung an die QuPPe-Methode für polare Pestizide
• Bestimmungsgrenze von 0,01 mg/kg
• Unterstützung bei der Kontrolle von DFA- und TFA-Gehalten

Wo kommen DFA und TFA vor?

Aufgrund ihrer hohen Stabilität in der Umwelt können DFA und insbesondere TFA in zahlreichen unterschiedlichen Matrizes vorkommen. TFA ist dabei weit verbreitet und lässt sich deshalb nicht eindeutig bestimmten Produkten oder Zielgruppen zuordnen.

DFA wird dagegen häufig als Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittels Flupyradifuron gefunden. Eine besondere Bedeutung kann DFA deshalb bei pflanzlichen Lebensmitteln haben, insbesondere bei Trauben.

Warum sind DFA und TFA relevant?

DFA und TFA sind vor allem aufgrund ihres Auftretens als Rückstände beziehungsweise Kontaminanten und ihrer analytischen Relevanz von Interesse. Dabei unterscheiden sich die beiden Stoffe jedoch in ihrer toxikologischen und regulatorischen Einordnung.

TFA steht im Verdacht, reproduktionstoxische Eigenschaften zu besitzen. Gleichzeitig ist die toxikologische Datenlage derzeit noch begrenzt. Aufgrund seiner hohen Stabilität und weiten Verbreitung in der Umwelt steht TFA zudem zunehmend im Fokus.

DFA ist insbesondere als Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Flupyradifurone relevant. Für DFA bestehen Rückstandshöchstgehalte in verschiedenen Obst- und Gemüsearten, wodurch die analytische Kontrolle entsprechender Produkte von Bedeutung ist.

Zusätzlich hat das Thema in den vergangenen Jahren eine hohe mediale Aufmerksamkeit erhalten. Dadurch rücken insbesondere TFA, aber auch die analytische Bewertung fluorierter Rückstände insgesamt, zunehmend in den Fokus von Unternehmen, Verbrauchern und anderen Marktteilnehmern.

Warum sollten Produkte auf DFA und TFA untersucht werden?

Die Untersuchung auf DFA und TFA ermöglicht es Unternehmen, vorhandene Gehalte in ihren Produkten zu bestimmen. Gerade aufgrund des großen öffentlichen Interesses und der medialen Präsenz des Themas kann eine analytische Kontrolle relevante Informationen über mögliche Belastungen liefern.

TFA steht aufgrund seiner weiten Verbreitung, seiner extremen Persistenz und neuer toxikologischer Erkenntnisse zunehmend im Fokus von Behörden, Lebensmittelwirtschaft und Öffentlichkeit.

Für DFA bestehen Grenzwerte in Obst und Gemüse. Für TFA sind dagegen derzeit noch keine Höchstgehalte festgelegt. Die ermittelten Gehalte können außerdem zur Überprüfung toxikologischer Grenzwerte wie des ADI (Acceptable Daily Intake) herangezogen werden.

Die EFSA hat den Acceptable Daily Intake für TFA auf 0,014 mg/kg Körpergewicht pro Tag festgelegt und erstmals eine akute Referenzdosis von 0,07 mg/kg Körpergewicht abgeleitet. Für DFA gelten nach Bewertung der EFSA die toxikologischen Referenzwerte des Ausgangsstoffes Flupyradifurone. Der ADI liegt bei 0,064 mg/kg Körpergewicht pro Tag.

DFA- und TFA-Analytik bei GALAB

GALAB bietet die Bestimmung von Difluoressigsäure und Trifluoressigsäure an. Die Untersuchung erfolgt mit einer Methode in Anlehnung an die QuPPe-Methode für polare Pestizide.

Die Bestimmungsgrenze liegt bei 0,01 mg/kg. Damit unterstützt GALAB Unternehmen bei der analytischen Kontrolle von DFA und TFA in geeigneten Probenmatrices.

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