Arsenspeziation

Arsenquellen

Arsen ist aufgrund natürlicher Quellen oder anthropogener Prozesse in der Umwelt vorhanden und kann aufgrund seiner Mobilität in Boden, Sediment, Boden und Meerwasser bestimmt werden. Verschlucktes Arsen wird in den Organismen akkumuliert und metabolisiert und kann daher in vielen Lebensmitteln wie Fisch, Meeresfrüchten, Algen, Pilzen, Wein und Reis nachgewiesen werden. Arsen wird sogar in Hühnern aufgrund von Fischmehl enthaltendem Futter nachgewiesen.

Toxizität

Arsen liegt in verschiedenen chemischen Formen vor und diese Verbindungen haben nicht die gleiche Toxizität. Anorganische Arsenverbindungen wie Arsenit [AsO3] 3- und Arsenat [AsO4] 3- gehören zu den hochtoxischen und krebserzeugenden Verbindungen und können hauptsächlich in Boden, Wasser, Sedimenten und sogar in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs wie beispielsweise Reis bestimmt werden. Anorganisches Arsen ist in lebenden Organismen methyliert. Dieser Prozess kann als Entgiftungsmechanismus angesehen werden. Beispielsweise wird Arsenobetain, die in Fischen vorherrschende organische Arsenverbindung, als ungiftig angesehen.

Lebensmittelgesetz

Grenzen In Europa gibt es keine festgelegten Höchstwerte für Rückstände von Arsen in Lebensmitteln. Die deutsche Trinkwasserverordnung legt Grenzwerte für Arsen in Trinkwasser von 0,01 mg / l und in Mineralwasser von 0,5 mg / l fest. Aufgrund verschiedener Arsenquellen mit unterschiedlicher Toxizität in unseren Lebensmitteln ist es wichtig, die Arsenspezies zu unterscheiden, um die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu bewerten. Der von der Weltgesundheitsorganisation ausgegebene PWTI (vorläufige wöchentlich tolerierbare Aufnahme) von 15 µg / kg / w bezieht sich auf das toxische anorganische Arsen. Die krebserzeugende Wirkung wird jedoch noch nicht berücksichtigt.

Analyse
GALAB hat eine robuste Methode zur Bestimmung verschiedener Arsenspezies entwickelt und bietet die Routineanalyse für eine Vielzahl von Lebensmitteln an. Mit dieser Methode können bis zu 17 verschiedene Arsenspezies innerhalb einer einzigen Methode bestimmt werden. Für jeden Probentyp werden angepasste Extraktionsmethoden angewendet. Die Bestimmung erfolgt mittels IC-ICP-MS, die eine effiziente Trennung der Ionenchromatographie mit der sensitiven massenspektrometrischen Detektion verbindet. zur EVISA-Website Als Mitglied des Europäischen Virtuellen Instituts für Speziationsanalyse (EVISA) arbeiten wir mit anderen erfahrenen Wissenschaftlern in der Speziationsanalyse zusammen und sind daher in der Lage, jederzeit eine kompetente Analyse anzubieten.

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